Pegging – den Rollentausch im Bett lustvoll erleben

Pegging klingt nach einem gewagten Kink – in Wahrheit kann dieser Rollentausch im Bett unglaublich intim, verbindend und lustvoll sein. In diesem Pegging Ratgeber erfährst du, was hinter der Praktik steckt, wie du das Thema respektvoll ansprichst und wie ihr Schritt für Schritt von der ersten Idee zur erfüllenden gemeinsamen Erfahrung kommt.

Im Fokus stehen immer: Konsens, Kommunikation, Sicherheit – und eine ordentliche Portion Neugier auf neue Lustperspektiven.

Was ist Pegging überhaupt?

Pegging beschreibt eine sexuelle Praktik, bei der die Frau den Mann anal mit einem Strapon penetriert. Häufig ist Pegging Teil eines erotischen Rollentauschs: Sie übernimmt die aktive, dominantere Rolle, er lässt Kontrolle los, erlebt Unterwerfung, intensive Prostata-Stimulation und ganz neue Gefühle von Lust.

Der Begriff stammt aus der englischsprachigen BDSM- und Sex-Community und hat längst den Weg in Schlafzimmer neugieriger Paare gefunden. Pegging kann romantisch-zärtlich, verspielt oder deutlich dominanter im Sinne von Femdom und Machtspielen gelebt werden – wichtig ist, dass es für beide stimmig ist.

Warum Pegging viele Paare reizt

  • Neue Lustperspektiven: Männer erleben ihre Prostata als „männlichen G-Punkt“ – oft intensivere Orgasmen, andere Körperwahrnehmung.
  • Rollentausch & Machtspiele: Sie wird zur aktiven Liebhaberin oder Domina, er gibt sich hin – ein klassisches BDSM-Element.
  • Mehr Vertrauen: Wer sich anal öffnet, gibt nicht nur körperlich, sondern auch emotional viel von sich preis.
  • Mehr Gleichberechtigung im Bett: Beide erleben, wie sich Geben und Nehmen anfühlen – körperlich und psychisch.

Der Strapon beim Pegging – Varianten und Unterschiede

Herzstück beim Pegging ist der Strapon. Auch wenn man gerne von „dem“ Strapon spricht, gibt es unterschiedliche Bauarten, die sich sehr anders anfühlen – sowohl für die aktive Frau als auch für den empfangenden Mann.

Beim Strapon handelt es sich klassisch um einen Umschnalldildo – der Begriff ist aber inzwischen etwas zu kurz gegriffen, denn es gibt mehrere Varianten:

  • Strap-on mit Geschirr: Ein Dildo wird in ein Geschirr oder Hosensystem eingespannt. Vorteil: sehr gute Kontrolle, verschiedene Größen, je nach Modell auch mit Vibration oder Extra-Stimulation für die Trägerin.
  • Strapless-Strapon: Dieser Strapon wird teilweise vaginal eingeführt und durch die Muskulatur gehalten. So wird auch die aktive Partnerin stimuliert, während sie penetriert.

Welche Variante sich besser eignet, hängt von euren Körpern, eurer Erfahrung und eurem Spielstil ab. Für Einsteiger ist ein klassischer Strapon mit Geschirr oft einfacher zu kontrollieren.

Pegging ansprechen – ohne Druck, aber mit Klarheit

Die Fantasie ist da, aber wie sprichst du Pegging an, ohne deinen Partner oder deine Partnerin zu überfahren? Egal von welcher Seite der Wunsch kommt – wichtig ist ein ruhiger Moment ohne Druck.

  • Timing: Sprecht zuerst außerhalb der heißen Situation darüber, z.B. bei einem Glas Wein oder nach einem schönen Sex, wenn ihr euch nah fühlt.
  • Ich-Botschaften: Formuliere deine Lust als Einladung: „Mich würde Pegging reizen…“ statt „Du solltest mal…“.
  • Neugier statt Leistung: Betone, dass es kein Test ist, sondern ein gemeinsames Erkunden: Ihr dürft jederzeit abbrechen.
  • Grenzen abstecken: Sprecht über Tabus (z.B. kein Tiefes Eindringen, keine Schmerzen, keine Demütigungen – oder eben umgekehrt genau das) und legt ein Safeword fest.

Safeword, Konsens & Kommunikation – die Basis für Pegging

Gerade weil Pegging mit Analpenetration, Prostata-Stimulation und oft auch einer klaren Dominanz/Submissions-Dynamik verbunden ist, gehört es in den Bereich von BDSM und Kink. Damit alles lustvoll bleibt, brauchst du drei Grundpfeiler:

  • Konsens: Alle Beteiligten sagen bewusst „Ja“ – ohne Druck, ohne Manipulation. Ein „Ich weiß nicht…“ ist kein klares Ja.
  • Safeword: Ein vereinbartes Wort (z.B. „Rot“) beendet das Spiel sofort. „Gelb“ kann für „bitte langsamer/anders“ stehen.
  • Aftercare: Kuscheln, reden, etwas trinken, streicheln – nach intensiven Sessions brauchen Körper und Psyche Zuwendung.

Wichtige Tipps für die aktive Frau beim Pegging

Wenn du als Frau beim Pegging die aktive Rolle übernimmst, bist du gleichzeitig Genießerin und Verantwortungsträgerin. Du steuerst Tempo, Eindringtiefe und Intensität.

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Die wichtigsten Regeln im Überblick

Reichlich Anal Gleitgel verwenden – Analverkehr ohne Gleitmittel ist schnell schmerzhaft und kann Verletzungen fördern.
Langsam dehnen – mit einem Finger, dann zwei, ggf. kleinen Analtoys. Der Schließmuskel darf Zeit bekommen, loszulassen.
Kleiner anfangen – wählt zunächst einen schmalen Strapon, Größe und Härte könnt ihr später steigern.
Langsam eindringen – der empfangende Partner atmet tief aus, während du Zentimeter für Zentimeter tiefer gehst.
Auf Körpersprache achten – Atmung, Muskelspannung, Laute: Sie sagen dir, ob du Tempo oder Druck verändern solltest.

Der empfangende Mann – Hingabe, Prostata & neue Orgasmen

Für viele Männer ist Pegging anfangs mental herausfordernder als körperlich. Scham, Rollenbilder oder Angst vor Kontrollverlust können im Weg stehen – und genau darin liegt die besondere Chance dieser Praktik.

  • Hingabe üben: Lasse dir Zeit, dich an das Gefühl von Fülle und an die Rolle des Empfangenden zu gewöhnen.
  • Prostata entdecken: Angenehmer Druck an der vorderen Darmwand (in Richtung Bauch) kann zu intensiven Wellenorgasmen führen.
  • Kombinierte Stimulation: Viele Männer lieben Pegging besonders, wenn Penis oder Hoden parallel stimuliert werden.
Tipp für Einsteiger: Starte mit einem Finger oder kleinem Plug und spüre nur den Druck in Ruheposition – ohne direkt „richtigen Sex“ zu erwarten. So kannst du dich an die neue Empfindung gewöhnen.
Tipp für Fortgeschrittene: Wenn Pegging schon vertraut ist, experimentiert mit unterschiedlichen Positionen (Löffelchen, Reiterstellung, Doggy) und testet, wo die Prostata am intensivsten stimuliert wird.
Tipp für Erfahrene: Kombiniert Pegging mit weiteren BDSM-Elementen wie Augenbinde, leichten Fesseln oder Rollenbefehlen – immer mit klarem Safeword und verabredeter Nachsorge.

Tipps für alle Levels – Pegging Schritt für Schritt

Level 1 – neugierig & vorsichtig

  • Gemeinsam Ratgeber lesen und das Video unten ansehen.
  • Grenzen und Tabus klären, Safeword festlegen.
  • Mit Anal-Fingern und kleinen Toys beginnen, ohne Penetrationsdruck.
  • Nur so weit gehen, wie sich beide entspannt und neugierig fühlen.

Level 2 – erste Pegging-Erfahrungen

  • Kleinen Strapon wählen und ausgiebig mit Gleitgel arbeiten.
  • Bequeme Position: z.B. der Mann auf der Seite oder auf dem Bauch, sie hinter ihm.
  • Langsam eindringen, dabei viel atmen, Blickkontakt oder Handkontakt halten.
  • Kurz nach jedem Eindringen Pause machen, Körper an die Fülle gewöhnen lassen.

Level 3 – intensiver Rollentausch & BDSM-Feeling

  • Mit größeren Strapons, längeren Sessions und klarer Macht-Dynamik experimentieren.
  • Elemente wie Befehle, Titel („Herrin“, „Femdom“, „mein Toy“) oder leichte Fesselungen integrieren.
  • Prostata-Stimulation mit verschiedenen Bewegungsformen testen: sanftes Stoßen, kreisende Bewegungen, Halten und Pulsieren.
  • Nach der Session intensive Aftercare einplanen – Kuscheln, Reden, Lob, vielleicht eine Dusche zu zweit.

Rollenspiel Schritt für Schritt – je nach Level

  • Soft-Szenario: Ihr spielt „Neugierige Liebhaber“. Sie führt ihn langsam ein, flüstert beruhigende Worte, er beschreibt, was sich gut anfühlt. Perfekt für erste Versuche.
  • Mid-Level-Szenario: Femdom-Setting light. Sie bestimmt Tempo und Position, nennt Regeln („Du sprichst nur, wenn ich frage“), bleibt aber liebevoll und aufmerksam.
  • Intensives Szenario: Er ist ihr „Toy“ oder „Sub“, sie trägt Strapon und vielleicht passende Dessous oder Harness. Befehle, leichtes Spanking oder Bondage können hinzukommen – immer mit Safeword und vorheriger Absprache.

Cruel Reell über Pegging – Tipps aus erster Hand (Video)

Damit du noch besser vorbereitet bist und das Pegging für euch beide zum intensiven Erlebnis wird, haben wir eine echte Expertin eingeladen: Cruel Reell. In unserem exklusiven Video gibt sie dir ihre besten Tipps für den Einstieg ins Pegging und zeigt, wie du diese besondere Form des Rollentauschs sicher und lustvoll gestaltest.

  • Wie findet ihr den passenden Strapon für euch beide?
  • Welche Gleitgele und Hilfsmittel sind wirklich sinnvoll?
  • Wie übernimmst du als Domina die Kontrolle, ohne deinen Partner zu überfordern?
  • Mit welchen Tricks lässt sich die Prostata besonders gezielt stimulieren?

In diesem Video erfährst du alles, was du wissen musst, um Pegging als bereichernden Teil eurer Beziehung zu entdecken – von der Vorbereitung bis hin zu fortgeschritteneren Techniken.

Schaue dir das Video mit Cruel Reell an und entdecke Pegging aus einer völlig neuen Perspektive!


Bist du neugierig geworden?

Fasziniert dich der Gedanke des Peggings oder möchtest du es selber einmal ausprobieren? Wenn deine Partnerin oder Femdom ebenfalls Interesse daran hat – warum nicht? Mit dem passenden Strapon, genügend Gleitgel, klarer Kommunikation und einem guten Safeword wird Pegging vom Tabu zur lustvollen, intimen Reise in eine neue Rolle.

Dank des richtigen Zubehörs und eines bewussten, einvernehmlichen Umgangs kannst du dein Sexualleben erweitern – weg von Gewohnheiten, hin zu neugieriger Entdeckung. Und vielleicht ist der Rollentausch im Bett genau das Stück Freiheit, das euch gefehlt hat.

Danke an Cruel Reell für ihre wertvollen Einblicke!

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