Du spielst mit dem Gedanken, deinem Dom oder deiner Domina als Putzsklave zu dienen – bist aber unsicher, was genau von dir erwartet wird? Putzdienst im BDSM kann viel mehr sein als nur Hausarbeit: Er ist ein Ausdruck von Submission, Hingabe und Vertrauen. In diesem Putzsklave-Anfänger-Guide erfährst du, wie du deine Rolle sicher, selbstbewusst und mit viel Lust auf Dienst ausleben kannst.
- 1 Was ist ein Putzsklave im BDSM?
- 2 Warum Putzdienst in der BDSM-Beziehung so wichtig sein kann
- 3 Wie leistet man Putzdienst als Putzsklave?
- 4 Die richtige Einstellung als Putzsklave
- 5 Kommunikation mit Dom oder Domina
- 6 Tipps für eine erfolgreiche Zusammenarbeit als Putzsklave
- 7 Lust, Erotik & Rollenspiel: Putzsklave als BDSM-Fantasie
- 8 Tipps für alle Levels – Putzsklave Schritt für Schritt
- 9 Rollenspiel Schritt für Schritt – Putzsklave je nach Level
- 10 Sicherheit, Grenzen & Aftercare für Putzsklaven
- 11 Fazit: Putzsklave sein – Dienst mit Herz, Lust & klaren Regeln
Was ist ein Putzsklave im BDSM?
Ein Putzsklave (oft auch Haussklave, Dienstsklave oder Service Sub genannt) ist ein Sub, der seinem Dom oder seiner Domina durch Hausarbeit dient – zum Beispiel durch Putzen, Aufräumen, Wäsche oder kleine Handreichungen. Der Fokus liegt nicht nur auf Sauberkeit, sondern vor allem auf Dienst, Unterwerfung und Respekt.
Für viele D/s-Paare ist der Putzdienst Teil ihrer Machtspiele: Der Dom oder die Domina legt fest, was getan wird, wie es zu tun ist und wann es „gut genug“ ist. Der Putzsklave zeigt Gehorsam und Hingabe, indem er Aufgaben sorgfältig, pünktlich und gewissenhaft erledigt – oft verbunden mit Dresscodes, Ritualen oder Belohnungs- und Bestrafungssystemen.
Warum Putzdienst in der BDSM-Beziehung so wichtig sein kann
Putzdienst klingt zunächst unsexy, ist aber in vielen BDSM-Beziehungen ein zentraler Teil der Dynamik. Er ist ein sichtbarer, alltagstauglicher Ausdruck von Submission: Du ordnest deine Zeit, deine Energie und deine Aufmerksamkeit den Wünschen deines Doms oder deiner Domina unter.
- Unterwerfung im Alltag: Nicht nur im Bett, sondern auch im Haushalt dienst du – das kann die D/s-Struktur im Alltag verankern.
- Respekt & Wertschätzung: Indem du sorgsam sauber machst, zeigst du, dass der Raum deines Doms/deiner Domina dir wichtig ist.
- Kontinuität: Regelmäßiger Putzdienst kann wie ein Ritual wirken, das eure BDSM-Beziehung stabilisiert und vertieft.
Für viele Doms und Dominas ist ein zuverlässiger Putzsklave ein kostbarer Ausdruck von Hingabe – und für den Sub kann es unglaublich befriedigend sein zu sehen, wie „sein“ Werk den Alltag der dominanten Person erleichtert.
Wie leistet man Putzdienst als Putzsklave?
Bevor du den ersten Lappen in die Hand nimmst, braucht ihr klare Absprachen. Als Putzsklave im BDSM dienst du nicht „ins Blaue hinein“, sondern nach Regeln, Vorgaben und häufig festen Ritualen.
- Aufgaben klären: Sprecht durch, welche Räume und Tätigkeiten du übernimmst (Bad, Küche, Boden, Wäsche, Aufräumen, Organisation).
- Standards festlegen: Wie gründlich soll geputzt werden? Gibt es Checklisten oder feste Routinen?
- Zeiten definieren: Wird nur an bestimmten Tagen gedient oder z.B. immer, wenn du den Dom/die Domina besuchst?
- Kontrolle & Feedback: Dürfen Aufgaben abgenommen und kommentiert werden? Gibt es Belohnungen oder Strafen?
Manche Dom/Domina wünschen sich, dass der Putzsklave während des Dienstes bestimmte Regeln beachtet – etwa kniend arbeitet, nur in bestimmter Kleidung erscheint oder bei jeder Anweisung ein eindeutiges „Ja, Herrin“ oder „Ja, mein Herr“ antwortet. All das sollte vorab besprochen und von beiden Seiten gewollt sein.
Die richtige Einstellung als Putzsklave
Als Putzsklave ist deine innere Haltung fast wichtiger als perfekte Putztechnik. Du bist nicht „billige Haushaltshilfe“, sondern ein Service Sub, der bewusst dient – aus Lust, Hingabe und dem Wunsch, seinem Dom oder seiner Domina Freude zu bereiten.
- Demut & Stolz zugleich: Du darfst dich klein fühlen – aber auch stolz auf das, was du leistest.
- Zuverlässigkeit: Vereinbarte Aufgaben werden ernst genommen, auch wenn du gerade keine Lust hast.
- Lernbereitschaft: Wenn dein Dom/deine Domina dich korrigiert, ist das kein Angriff, sondern Teil eures Machtspiels und deiner Entwicklung.
Kommunikation mit Dom oder Domina
So romantisch die Vorstellung eines wortlosen, immer gehorsamen Putzsklaven sein mag – in der Realität funktioniert BDSM nur mit klarer Kommunikation. Gerade, wenn Alltagspflichten und Erotik ineinanderfließen, ist es wichtig, dass niemand über seine Grenzen geht.
- Sprich mit deinem Dom/deiner Domina über deine Wünsche: Was macht dir Spaß an der Putzsklaven-Rolle, was weniger?
- Sei ehrlich mit deiner Belastbarkeit – zeitlich, körperlich und psychisch.
- Bitte aktiv um Feedback: „War das so, wie du es dir vorstellst?“
- Vereinbart ein Safeword oder -signal, falls sich aus spielerischer Strenge echter Stress entwickelt.
Offene Kommunikation ist kein Widerspruch zu deiner Submission – sie ist die Basis dafür, dass deine Rolle als Putzsklave im BDSM auf Dauer erfüllend bleibt.
Tipps für eine erfolgreiche Zusammenarbeit als Putzsklave
- Pünktlichkeit & Verlässlichkeit: Wenn „Dienst um 18 Uhr“ vereinbart ist, sei fertig vorbereitet, nicht erst auf dem Weg.
- Eigeninitiative: Frag nicht nur nach Aufgaben – schlage auch selbst vor, was du übernehmen kannst.
- Ordnung halten: Gute Planung (z.B. Liste, Timer, feste Reihenfolge) zeigt deinem Dom/deiner Domina, wie ernst du deinen Dienst nimmst.
- Rückmeldung geben: Wenn dir etwas zu viel wird, melde dich frühzeitig – das ist erwachsene Verantwortung, kein Versagen.
- Respekt vor Grenzen: Respektiere die Regeln deines Doms/deiner Domina und erwarte im Gegenzug, dass auch deine Limits geachtet werden.
Lust, Erotik & Rollenspiel: Putzsklave als BDSM-Fantasie
Für viele ist der Putzsklave weit mehr als eine praktische Hilfe im Haushalt – er ist ein lebendiger Teil des BDSM-Rollenspiels. Je nach Abmachung kann Putzdienst rein „vanilla“ bleiben oder deutlich erotisch, vielleicht sogar sexuell besetzt sein.
- Reiner Dienst: Du putzt vollständig bekleidet, ohne sexuelle Berührung – die Lust liegt im Dienen, im Blick des Doms/der Domina, in der Rolle.
- Erotischer Dienst: Kleidung, Kommentare und gelegentliche Berührungen laden die Situation sexuell auf, ohne dass es zwangsläufig zum Geschlechtsverkehr kommt.
- Sexueller Dienst: Putzdienst und sexuelle Handlungen sind bewusst miteinander verknüpft – als Belohnung, als Ritual oder Teil eines Machtspiels.
Manche Dominas kombinieren Putzsklaverei mit Elementen wie Fesseln, Keuschhaltung oder Spanking. Auch hier gilt: Je intensiver das Szenario, desto wichtiger sind Safewords, Nachgespräche und ein stabiler Vertrauensrahmen.
Tipps für alle Levels – Putzsklave Schritt für Schritt
Level 1 – Neugierig & vorsichtig
- Einigt euch auf eine kleine, klare Aufgabe (z.B. nur Bad putzen oder Küche aufräumen).
- Der Fokus liegt auf ordentlicher Ausführung, nicht auf Perfektion oder Strafe.
- Ihr besprecht nach dem Dienst, wie es sich angefühlt hat und ob ihr das wiederholen wollt.
Level 2 – Ritualisierter Putzdienst
- Ihr legt feste Tage, Uhrzeiten und Aufgaben fest – Putzdienst wird zum Ritual.
- Eventuell kommt ein einfacher Dresscode hinzu (z.B. nackter Oberkörper, Halsband, bestimmte Schürze).
- Leichte Strafen oder Belohnungen (Komplimente, Körperkontakt, Klaps auf den Po) unterstreichen eure D/s-Dynamik.
Level 3 – Putzsklave als fester Teil der D/s-Beziehung
- Du hast einen klar definierten Status als Putzsklave oder Haussklave.
- Es gibt Regeln für Verhalten, Anrede, Kleidung und vielleicht auch für Kommunikation im Alltag.
- Putzdienst, erotische Spiele und Machtgefälle greifen ineinander – alles auf Grundlage klarer, regelmäßig überprüfter Absprachen.
Rollenspiel Schritt für Schritt – Putzsklave je nach Level
- Einsteiger: Du meldest dich bei Ankunft mit „Putzsklave meldet sich zum Dienst“ und erhältst eine kleine Liste. Nach getaner Arbeit gibt es Lob, vielleicht eine Umarmung oder ein Kuss – mehr muss es nicht sein.
- Fortgeschrittene: Dein Dom/deine Domina läuft zwischendurch Kontrollgänge, korrigiert dich, gibt neue Befehle. Kleine Fehler können symbolische Strafen nach sich ziehen (z.B. „5 Minuten knien“ oder ein paar Klapse).
- Erfahrene: Putzdienst wird zum Teil eines größeren BDSM-Szenarios: Du putzt nur in bestimmter Kleidung, trägst ein Halsband, darfst nur sprechen, wenn du angesprochen wirst, und wirst nach der Arbeit für gute Leistungen belohnt – oder für Schlampigkeit bestraft. Anschließend sorgt ein bewusstes Aftercare-Ritual dafür, dass ihr beide wieder auf Augenhöhe ankommt.
Sicherheit, Grenzen & Aftercare für Putzsklaven
Auch wenn Putzdienst auf den ersten Blick harmlos wirkt, berührt die Rolle des Putzsklaven sensible Bereiche: Selbstwert, Scham, Stolz und manchmal auch finanzielle oder zeitliche Belastung. Achte deshalb gut auf dich:
- Übernimm dich nicht – dein Alltag, Job und Gesundheit haben Priorität.
- Sprich offen an, wenn du dich eher ausgenutzt als erotisch „gebraucht“ fühlst.
- Nutzt Safewords nicht nur für Sessions im Schlafzimmer, sondern auch für Situationen, in denen dir Aufgaben zu viel werden.
- Aftercare darf auch nach einem „nur“ häuslichen Dienst stattfinden: ein Gespräch, Dankbarkeit, körperliche Nähe – all das stabilisiert die D/s-Struktur.
Fazit: Putzsklave sein – Dienst mit Herz, Lust & klaren Regeln
Als Putzsklave zu dienen, kann unglaublich erfüllend sein: Du gibst deinem Dom oder deiner Domina etwas sehr Praktisches und zugleich Symbolisches – deine Zeit, deine Energie, deinen Fleiß. Richtig gelebt, schafft Putzdienst Nähe, stärkt das Machtgefälle und verankert eure BDSM-Beziehung liebevoll im Alltag.
Mit klaren Absprachen, ehrlicher Kommunikation, einem gut gepflegten Safeword und regelmäßiger Aftercare wird aus „Haushalt machen“ ein intensives Ritual aus Dienst, Hingabe und gelebter Submission – und du kannst deine Rolle als Putzsklave mit Stolz und Lust ausfüllen.





