Französischer Sex – Sexpraktiken erklärt & Tipps für intensiven Oralsex

Französischer Sex – allein der Begriff klingt schon nach Genuss, Hingabe und einem Hauch Luxus im Schlafzimmer. Gemeint ist nichts anderes als lustvoller Oralsex, bei dem Zunge, Lippen und Hände die Hauptrolle übernehmen. Richtig ausgeführt kann französischer Sex für Frauen wie für Männer zu intensiven, tiefen Orgasmen und einem starken Gefühl von Nähe führen.

Damit Oralsex wirklich zu einem Fest für die Sinne wird, braucht es mehr als „ein bisschen lecken oder blasen“. Es geht um Achtsamkeit, Sauberkeit, Kommunikation und darum, den Körper des anderen neugierig zu erkunden, statt nur eine Technik „abzuarbeiten“.

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Was bedeutet französischer Sex genau?

Wenn von französischem Sex die Rede ist, ist damit Oralsex gemeint – also das Verwöhnen der Genitalien mit Mund, Lippen und Zunge. Je nach Fokus spricht man dabei von:

  • Cunnilingus: Oralsex an der Vulva, also an Schamlippen, Kitzler und dem umliegenden Bereich.
  • Fellatio: Oralsex am Penis und häufig auch an Hoden und Damm.

Französischer Sex ist kein „schneller Service“, sondern eine Kunst des Genießens: riechen, schmecken, spüren, lauschen, wie der andere atmet. Wenn ihr euch Zeit nehmt, kann sich Oralsex anfühlen wie ein erotisches Mehrgangmenü – langsam, abwechslungsreich und mit steigender Intensität.

Tipp für Einsteiger:
Verabredet bewusst einen „Oralsex-Abend“, an dem es nicht ums „schnell kommen“, sondern ums Ausprobieren geht. Einigt euch darauf, jederzeit „Stopp“ sagen zu dürfen, ohne dass der andere beleidigt ist.

Französischer Sex für die Dame – Cunnilingus mit Gefühl

Für viele Frauen ist der Kitzler der wichtigste Lustpunkt – aber nicht der einzige. Beim französischen Sex an der Vulva (Cunnilingus) geht es darum, den gesamten Intimbereich in ein sinnliches Spiel einzubeziehen.

Vorbereitung & Atmosphäre

  • Eine warme Dusche vorab gibt ein sicheres, frisches Gefühl.
  • Gemütliches Licht, vielleicht etwas Musik – alles, was hilft, sich zu entspannen.
  • Sprecht kurz: Gibt es Stellen, die sie gar nicht mag? Wie sieht es mit Tempo und Intensität aus?

Techniken beim französischen Sex für sie

Lege den Fokus zunächst auf die Umgebung: Oberschenkel, Venushügel, Schamlippen. Deine Zunge muss nicht sofort direkt an den Kitzler.

  • Beginne mit sanften Küssen rund um die Vulva: Innenseiten der Oberschenkel, Leisten, Venushügel.
  • Nutze die flache Zunge, um breite, langsame Bewegungen von unten nach oben über Vulva und Schamlippen zu machen.
  • Um den Kitzler herum: kreise sanft, „male“ Buchstaben oder Formen, statt direkt fest zu saugen.
  • Setze deine Finger vorsichtig mit ein – mal um die Schamlippen zu öffnen, mal für einen sehr sanften Druck am Eingang.

Wichtig beim französischen Sex: Hör zu, auch ohne Worte. Atem, Seufzer, kleine Bewegungen der Hüfte zeigen dir, was sie liebt. Und ja: Nachfragen ist absolut erlaubt und sexy („Magst du es schneller?“, „Ist das so schön?“).

Französischer Sex für den Mann – Fellatio mit Genuss

Beim französischen Sex am Mann geht es nicht darum, einen Pornofilm zu imitieren, sondern den echten Körper vor dir zu spüren. Nicht jeder Penis mag das Gleiche – Ausprobieren und Feedback sind der Schlüssel.

Vorbereitung & Komfort

  • Angenehme Körperhygiene macht es leichter, sich fallen zu lassen – für beide.
  • Ein Kissen unter dem Kopf oder zwischen Knien kann helfen, eine bequeme Position zu finden.
  • Evtl. etwas Gleitgel oder Spucke einsetzen, damit alles schön gleitet.

Techniken beim französischen Sex für ihn

  • Starte mit Küssen an Bauch, Hüften und Innenschenkeln – baue Spannung auf, bevor du den Penis berührst.
  • Lege eine Hand an den Schaft, während Lippen und Zunge sich um die Eichel kümmern.
  • Lass die Zunge um den Eichelrand kreisen, streiche zwischendurch den Schaft hinunter.
  • Variiere zwischen Saugen, leichten Küssen und dem Streicheln des Damms oder der Hoden.

Wenn dein Würgereflex stark ist, musst du nicht „Deep Throat“ machen. Es reicht völlig, wenn du mit Lippen und Zunge an Eichel und vorderem Bereich arbeitest. Französischer Sex ist kein Wettbewerb, sondern ein Spiel mit den Möglichkeiten eures Körpers.

Manche Männer mögen einen Hauch mehr Intensität, etwa leichtes Knabbern mit sehr vorsichtigen Zähnen. Das gilt aber nur, wenn es vorher klar besprochen wurde und er es wirklich genießt. Viele bevorzugen ausschließlich weiche Lippen und Zunge – hier ist offene Kommunikation Gold wert.

Tipp für Fortgeschrittene:
Kombiniere beim französischen Sex für ihn gezielte Zungenbewegungen an der Eichel mit einem ruhigen, stetigen Handjob am Schaft. Viele Männer empfinden diese Doppel-Stimulation als besonders intensiv.

Tipps für alle Levels – Französischer Sex Schritt für Schritt

Ob ihr gerade eure ersten Oralsex-Erfahrungen sammelt oder schon seit Jahren „französisch“ genießt: Mit einem klaren Level-Ansatz könnt ihr euer Spiel bewusst vertiefen.

Level 1 – neugierig & vorsichtig

  • Nur so weit gehen, wie sich beide wohlfühlen – kein Druck, „alles“ machen zu müssen.
  • Kurz über Grenzen sprechen (z.B. Sperma im Mund ja/nein, bestimmte Wörter ja/nein).
  • Langsam starten, immer wieder Pausen einbauen.
  • Auf Hygiene und angenehmen Atem achten – kleine Dinge, die viel Sicherheit geben.

Level 2 – spielerisch & experimentierfreudig

  • Neue Techniken ausprobieren: Zungenmuster, Saugen, Druckvariationen.
  • Zusätzliche Stimulation: Finger bei ihr, Hand bei ihm, evtl. ein kleiner Vibrator.
  • Positionen wechseln: sie auf dem Rücken, er seitlich, zwischen den Beinen, sie auf ihm sitzend.
  • Feedback einholen: „Was war dein liebstes Detail von gerade eben?“

Level 3 – intensiv & bewusst

  • Französischer Sex als eigenes Ritual – eine ganze Session nur Oralsex.
  • Spielen mit Erwartung: kurz vor dem Orgasmus aufhören, dann wieder langsamer starten.
  • Rollenspiele oder leichte Dominanz-Elemente einbauen, wenn ihr mögt (z.B. sie „führt“ seinen Kopf, er bittet um mehr).
  • Oralsex mit anderen Praktiken kombinieren, etwa Fesselungen oder Toys – immer mit Safeword und klaren Grenzen.
Tipp für Erfahrene:
Wenn ihr euch sehr vertraut seid, könnt ihr Oralsex in längere Sessions einbauen – etwa als Start oder Abschluss eines Abends mit Toys, Rollenspielen oder Analstimulation. Sprecht vorher über Fantasien und achtet nachher bewusst auf Aftercare: Kuscheln, Nachreden, Lob.

Sicherheit, Konsens & Hygiene beim französischen Sex

So sinnlich französischer Sex ist – ein paar Sicherheits- und Wohlfühlregeln sorgen dafür, dass ihr ihn entspannt genießen könnt.

  • Konsens: Nichts ist selbstverständlich. Fragt, ob euer Gegenüber Oralsex mag, und akzeptiert ein Nein ohne Diskussion.
  • Hygiene: Frischer Körper, saubere Hände und ggf. eine kurze Dusche vorab steigern das Wohlgefühl enorm.
  • Safer Sex: Bei wechselnden Partner*innen oder Unsicherheit sind Kondome, Lecktücher oder spezielle Barrieren sinnvoll.
  • Grenzen: Sperma im Mund, „schmutzige“ Sprache, leichtes Ziehen, Knabbern – all das gehört vorab besprochen.

Wenn ihr euch gegenseitig ernst nehmt, neugierig bleibt und auf Signale achtet, kann französischer Sex zu einer der intimsten und schönsten Arten werden, einander Lust zu schenken – ganz ohne Druck, dafür mit viel Hingabe.

Französischer Sex: Cunnilingus & Fellatio in Kurzform

Zusammengefasst:

  • Französischer Sex = Oralsex, der mit Genuss und Zeit praktiziert wird.
  • Für sie steht der Kitzler im Zentrum, aber die ganze Vulva möchte verwöhnt werden.
  • Für ihn darf nicht nur die Eichel, sondern auch Schaft, Hoden und Damm ins Spiel kommen.
  • Lippen, Zunge und Hände sind dein Werkzeug – kombiniert mit Atmung, Blickkontakt und Feedback.

Wenn ihr eure Fantasie mit Respekt, Kommunikation und einem gemeinsamen „Ja“ verbindet, wird aus französischem Sex viel mehr als eine Technik: ein sinnlicher Dialog zwischen zwei Körpern, der Nähe, Vertrauen und Lust tiefer werden lässt.

Tags: Oralsex, Blowjob
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