Gay Geschichten: Gesehen, verliebt, verheiratet

Viele Gay Geschichten bestehen nur aus Sex, vielen verschiedenen Männern und haben einen großen Mangel an Gefühlsduselei. Unsere Geschichte ist da ein wenig anders. Wer noch an die wahre Liebe glaubt, wird unsere Story lieben! Wir heißen Ringo und Stefan und ja, wir sind schwul.

Ich selbst wusste es schon sehr früh und habe mich gar nicht erst an Frauen versucht, abgesehen von einem einzigen Kuss. Stefan hingegen war jahrelang mit Frauen liiert und hat sogar einen Sohn. Relativ spät kam er drauf, dass er eigentlich doch auf Männer steht.

Beide waren wir auf einer Singlebörse angemeldet und fanden so zueinander. Nach vielem Geschreibe gab es nach etwa einem Monat das erste Treffen.

Je älter, desto besser

Ich traf mich sehr bewusst mit Stefan, da er schon etwas älter war. Ich war blutjunge 18, er schon 32 Jahre alt. Die jungen Dinger haben immer nur Sex im Kopf und halten sich dabei selten an nur einen Mann. Zumindest ist dies die langläufige Meinung. Also versuchte ich es gar nicht erst mit einem jungen Mann.

Unser erstes Treffen sollte ein gemeinsamer Kinobesuch sein. Am Treffpunkt neigte ich dazu, mich zu verstecken. Ich hatte Angst, war schüchtern. Doch Stefan lief selbstbewusst auf mich zu. Er wusste direkt, dass ich sein Date war. Flucht war für mich nun unmöglich!

Also, Augen zu und durch! Mein Herz raste wie wild, beruhigte sich aber sehr schnell, als er meine Hand nahm und mit mir ins Kino ging. Im Kino kann man nicht viel reden, aber Blicke sagen viel aus. Zudem ließ er den ganzen Film lang meine Hand nicht mehr los. Nein, er wanderte nicht runter zu meinem Penis, um mich stupide anzugrabbeln. Er hielt einfach nur meine Hand. Ich liebte es!

Verlieben leicht gemacht, aber darf die Welt es wissen?

Das Verlieben hat Stefan mir wirklich leicht gemacht. Er ist so ein großartiger Mann, hat Herz, hat Seele, und wie ich nach dem dritten Date auch herausfand, hat er ordentlich was in der Hose. Es blieb nicht mehr länger beim Händchenhalten und zarten Küssen. Nun lief richtig was bei uns. Keiner konnte die Finger vom Anderen lassen. Wir waren regelrecht süchtig aufeinander. Sogar, als wir bei meiner Schwester zu besuch waren, konnten wir es nicht lassen, uns heimlich an den intimsten Stellen zu berühren. Zu diesem Zeitpunkt wusste meine Schwester noch nicht das ich schwul bin. Wie sollte ich ihr unsere Gay Geschichte nur mitteilen. Würde sie mich verstoßen, wenn sie es erfuhr? Ich hatte große Angst vor meinem Outing. Bislang wusste niemand davon.
Zumindest hatte ich geglaubt, dass es niemand wusste. Wir waren bei meiner Schwester kaum aus der Tür raus, da schrieb sie mir schon eine Nachricht, dass sie es weiß und das sie es toll findet. Ich brauchte keine Angst zu haben. Letztendlich half sie mir auch, es unseren Eltern zu sagen. Meine Mutter akzeptierte es, mein Vater tat sich schwer. Auch heute tut er sich noch immer schwer damit und zeigt dies deutlich. Für mich ist das jedoch kein Grund, mich nicht selbst zu verwirklichen.

Die Jahre vergehen, die Liebe wächst

Jede Beziehung hat Hochs und Tiefs. Natürlich auch die von Stefan und mir. Wir lernten uns im Laufe zahlreicher Jahre immer besser kennen und ich liebte ihn von Tag zu Tag mehr. Wir bauten uns ein gemeinsames Leben auf. Beruflich und auch privat hielten wir fest zusammen.

Beide arbeiteten wir im Hintergrund eines renommierten Theaters. Dies war einfach unsere Leidenschaft, unsere Berufung. Nach der Arbeit genossen wir gerne etwas Gesellschaft. Mittlerweile waren wir eine recht große Freundesgruppe schwuler Männer. Wir redeten offen über Sex, dennoch blieb jeder für sich mit seinem Partner, wenn es intim wurde.

Partnerwechsel kam nicht infrage. Trotzdem war es sehr spannend, die Bettgeschichten der anderen zu hören. Manche standen darauf, sich gegenseitig anzupissen. Wir probierten es aus. Ich fand es nicht so toll! Andere standen auf Hardcore Sex, so richtig im SM oder sogar BDSM Stil.

Doch auch dies gefiel weder mir noch meinem Freund. Spaßbremsen waren wir im Bett aber trotzdem nicht. Wir hatten allerhand Toys, die wir gerne nutzen. Ich liebe zum Beispiel meinen schwarzen Cockstrap mit Hodenhalter. Auch eine richtige Taschenmuschi besitze ich. Ansonsten ist auch noch der Prostata Vibrator hoch im Kurs bei uns.

Allein schon der Gedanke an die Nutzung lässt mein bestes Stück schon wieder in die Höhe steigen. Wenn mein Freund mich dann dabei noch berührt, dann hält mich nichts mehr.

Glücklich bis ans Lebensende?

Ich bin inzwischen 31 Jahre alt und noch immer mit meinem Stefan zusammen. Wir haben sogar geheiratet! Noch immer sind wir überaus glücklich, was vielleicht auch an unseren ausgefallenen Eheringen liegen könnte. Wir haben uns nämlich für Cockringe mit Gravur entschieden. Ich trage seinen Namen im Intimbereich und er Meinen.

Es sind die geilsten Eheringe der Welt! Der Sex ist damit noch berauschender als sonst. Ob wir uns nicht irgendwann langweilig werden? Nein, wir sind kreative Gays. Uns fällt immer was Neues im Bett ein. Es gibt bei uns nicht das schnelle Gerammel. Wir nehmen uns auch heute noch Zeit für Zärtlichkeiten.

Wir küssen uns gerne, spüren die Lippen des Anderen gerne am ganzen Körper. Bis hin zur Penisspitze oder auch gerne mal am After. Unsere Hände kommen viel zum Einsatz, aber nicht jeder an sich selbst, sondern immer am Partner. Zärtliches Streicheln, Massieren mit leichtem Druck, Zudrücken, bis fast zur Explosion ...

Und nicht zu vergessen, wir haben auch immer wieder ein paar Toys im Bett. Nicht nur ein geiles Analgel steht bei uns auf dem Nachttisch, sondern auch der eine oder andere Dildo, Vibrator und seit Neustem sogar ein hübscher, verchromter Dilator. An Letzteres muss ich mich ein wenig gewöhnen und lasse gerne Stefan den Vorrang.

Dieses Brennen in der Harnröhre. Es fasziniert mich, ist mir aber doch fast schon zu schmerzhaft. Soll er ihn doch benutzen und mir stattdessen einen geilen Rimjob geben. Das ist eher das, worauf ich stehe.

Ob wir nun glücklich bis ans Lebensende zusammen sein werden, steht in den Sternen. Langweilig wird es bei uns jedoch nie.

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