Was ist Squirting: Die weibliche Ejakulation

Squirting ist für viele Frauen und auch Männer der heilige Gral der weiblichen Lust. Wenn eine Frau zum ersten Mal vor Lust abspritzt, ist es für viele Männer und auch Frauen eine echte Überraschung. Oftmals macht sich Panik breit: Habe ich gerade ins Bett oder sogar auf meinen Partner uriniert? Keine Angst. Viele Männer empfinden das Squirting der Partnerin als äußerste Form der Anerkennung und lieben es, wenn die Frau squirten kann. Und auch viele Frauen empfinden den Höhepunkt durch das Squirting intensiver und erfüllender und möchten kaum mehr darauf verzichten.

Squirting: Eine Definition

Beim Squirting handelt es sich um eine Form der weiblichen Ejakulation. Diese wird zumeist durch eine intensive Stimulation des G-Punktes ausgelöst und ist von den Frauen nicht willentlich kontrollierbar. Grundsätzlich wird behauptet, dass jede Frau squirten könnte, doch kommt nur ein Teil der Frauen jemals in diesen Genuss. Dies liegt zum einen an der unterschiedlichen Anatomie der Frauen und an der unterschiedlichen Stimulation des G-Punkt-Bereichs. Darüber hinaus wird der Eingang der Harnröhre, durch welchen das Squirting erfolgt, bei vielen Frauen bei Erregung sehr weit nach innen gezogen und ist somit kaum zugänglich. Eine solche Anatomie kann das squirten enorm schwierig machen. Doch keine Angst. Denn squirten kann man üben und die Übungen gemeinsam mit dem Partner können auch ohne zu squirten höchst erregend und lustvoll sein.


Der G-Punkt und die Prostata

Während der Entwicklung unserer Geschlechtsorgane sind sich Mann und Frau in den ersten Monaten als Embryo noch enorm ähnlich. So ist es nicht verwunderlich, dass viele körperliche Merkmale bei Frau und Mann gleich aufgebaut sind. Die Prostata, auch als Vorsteherdrüse bezeichnet, liegt eng an der Harnröhre und den Samenleitern und kann durch Stimulation dazu gebracht werden, Sekret abzusondern. Dies ist beim Mann als Prostata Massage bekannt und kann zu einem Erguss ohne Höhepunkt führen. Ein solcher Bereich ist bei den Frauen ebenfalls vorhanden. Der G-Punkt liegt ähnlich nah an der Harnröhre und kann im Falle der Stimulation ein Sekret absondern, welches beim squirten nach Außen gedrückt wird. Der Grund, warum nicht alle Frauen ejakulieren liegt vor allem in der mangelnden Stimulation des G-Punktes und der geringen Erregbarkeit dieser Region bei einigen Frauen. Darüber hinaus ist der Harnröhreneingang bei Erregung bei vielen Frauen verschlossen. Es kann also zu einem weiblichen Erguss kommen, welcher jedoch anatomisch bedingt zurück in die Blase fließt und nicht nach außen dringt. Diese, sogenannte retrograde Ejakulation, kommt auch beim Mann vor und wird als trockener Orgasmus bezeichnet. Ein Anzeichen für einen solchen Orgasmus ist ein starker Harndrang nach dem Sex. Wenn Du als Frau darauf achtest, kannst Du schnell feststellen, ob Du einen solchen Orgasmus hattest. Ist die Flüssigkeit beim Toilettengang eher hell und geruchslos, ist dies zumeist das Sekret, welches während des Squirtings abgegeben wurde.


Jede Frau kann squirten?

Es gibt zum Squirting verschiedene Theorien. Während die eine Theorie besagt, dass es sich beim Squirting nur um die Absonderung von Urin handelt, wissen andere Theorien es besser. Fakt ist jedoch, dass die meisten Frauen in der Lage sind zu squirten, wenn Sie sich entsprechend intensiv trainieren und üben. Denn auch Männer können nicht sofort einen Prostata-Orgasmus bekommen, sondern müssen diese Fähigkeit ebenfalls trainieren und üben. Daher ist es wichtig, dass Du Dir ausreichend Zeit nimmst, um Dich selber oder Deine Partnerin langsam an das Squirten heranzuführen und diese Form der Sexualität zu entdecken. Schließlich reagieren viele Frauen komplett unterschiedlich auf eine Stimulation des G-Punktes. Denn dieser ist unterschiedlich stark ausgeprägt, kann unterschiedlich gut erreicht werden und ist zudem noch unterschiedlich stark erregbar. Es lohnt sich also durchaus sich mit dem Körper der Partnerin oder dem eigenen Körper in aller Ruhe auseinanderzusetzen, um die Möglichkeiten auszuloten. Selbst wenn Du oder Deine Partnerin nicht in der Lage sein sollten zu squirten, wird das Probieren und Üben Euch bereits eine Menge Spaß bereiten.

Urin oder nicht? Das ist die Frage

Die Frage nach dem Urin stellt sich immer wieder und ist für viele Frauen ein Unsicherheitsfaktor. Denn kaum eine Frau möchte beim Sex ungewollt ins Bett oder auf den Partner urinieren. Das führt zu einer Verkrampfungshaltung, welche das Squirten beinahe unmöglich macht. Aber die Flüssigkeit, welche beim Squirten abgesondert wird ist durchsichtig und riecht kaum. Daher ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass es sich um Urin handelt. Ihr müsst Euch als Frau also keine Sorgen machen, dass sich Euer Partner ekeln könnte. Ganz im Gegenteil. Viele Männer erregt der Gedanke, dass die Partnerin squirten kann und dies auch tut. Schließlich ist dies ein ultimativer Beweis, dass die Partnerin ausreichend stark stimuliert werden kann. Eine bessere Auszeichnung könnt Ihr Eurem Partner kaum bescheren.


Squirting lernen: Eine Anleitung

Die Grundlage zum Squirten ist eine gut trainierte Beckenboden-Muskulatur. Diese kannst Du problemlos mit Liebeskugeln trainieren. Bereits nach wenigen Wochen wirst Du eine echte Steigerung feststellen. Diese Muskeln benötigst Du unter anderem, um beim Wasserlassen den Strahl willkürlich zu stoppen. Probiere es einfach aus und Du wirst die benötigten Muskeln ganz genau spüren. Doch damit nicht genug. Denn für das Squirten ist der G-Punkt verantwortlich. Diesen musst Du lange und intensiv stimulieren. Und zwar so lange, bis sich durch diesen ein Orgasmus auslösen lässt. Das geht am einfachsten mit einem Partner oder mit einem passenden Toy. Wichtig ist in jedem Fall, dass Ihr ausreichend Gleitgel verwendet, da dies die Reibung reduziert und das ganze Spiel angenehmer gestaltet. Wenn Du bei Deiner Partnerin den G-Punkt stimulieren möchtest, so kannst Du zwei oder drei Finger in Ihre Vagina einführen und den G-Punkt an der Oberseite der Scheidenwand ertasten. Du wirst einen leicht rauen, etwa münzgroßen Punkt finden, welcher sich bei Stimulation leicht vergrößert. Je höher die Erregung der Frau, umso intensiver kann Sie die Stimulation des G-Punkts genießen. Es ist in jedem Fall hilfreich, vor dem Akt auf die Toilette zu gehen und die Blase zu entleeren. Das gibt der Frau ein sicheres Gefühl und sorgt für mehr Ruhe und Entspannung. Massiere nun den G-Punkt mit den Fingerspitzen in einer "Komm-Her"-Bewegung. Die so entstehenden Lustgefühle können sich bis in beide Beine ausstrahlen und sind ein gutes Anzeichen, dass Du auf dem richtigen Weg bist. Die Frau kann nun den Prozess unterstützen, indem der Beckenboden-Muskel wissentlich angespannt und wieder entspannt wird. Presst einfach, als müsstet Ihr Wasserlassen und entspannt Euch dann wieder. Wenn Ihr dies regelmäßig wiederholt werdet Ihr spüren, wie die Erregung immer mehr zunimmt. Wird der G-Punkt nun weiter stimuliert und immer stärker gereizt, wird die Frau irgendwann das Gefühl überkommen auf die Toilette zu müssen. Ihr seid jetzt auf dem richtigen Weg und kurz vor dem Höhepunkt. Denn die Blase ist leer, das Gefühl wird nur von der Stimulation des G-Punktes ausgelöst. Wenn Ihr jetzt nochmals den Beckenboden-Muskel anspannt und presst, dann beginnt Ihr zu squirten. Keine Angst. Es ist kein Urin, sondern das Sekret Eures G-Punktes, welches Euch nun verlässt.

Squirten mit Sextoys

Nicht immer sind die Finger des Partners oder die eigenen Finger in der Lage den G-Punkt ausreichend zu reizen. Glücklicherweise gibt es einige Sextoys, welche Euch in diesem Fall behilflich sein können. Ihr könnt hierbei auf handelsübliche G-Punkt-Vibratoren zurückgreifen, welche so geformt sind, dass Ihr eine intensive Stimulation erreicht. Die starken Vibrationen und die glatte Oberfläche des Vibrators helfen Euch, den G-Punkt umfassend und intensiv zu stimulieren. So kommt Ihr mit ein wenig Übung auch in den Genuss squirten zu können und eine ganz neue Erfahrung zu machen. Darüber hinaus könnt Ihr auch normale Vibratoren nutzen, wenn Ihr Euch keinen extra G-Punkt Vibrator anschaffen wollt. Die Stimulation ist auch mit diesen möglich, bedingt durch die Anatomie jedoch deutlich schwieriger, da der G-Punkt nur schwer getroffen werden kann.

Squirting: Setzt Euch nicht unter Druck

Nicht jede Frau möchte squirten und kann dieses Erlebnis mit dem Partner teilen. Wenn Ihr für Euch feststellt, dass Ihr dieses Gefühl nicht mögt oder Euch vor dem squirten ekelt, so solltet Ihr es einfach lassen. Auch ist es nicht immer möglich zu einem solchen Höhepunkt zu gelangen. Viele Frauen berichten davon, dass Sie einen solchen Squirting-Höhepunkt nur mit einem einzelnen Partner erleben konnten oder dass es ihnen einfach so einmal passiert ist. Solange Ihr Euch nicht unter Druck setzt, könnt Ihr in aller Ruhe üben und alleine oder gemeinsam mit Eurem Partner Euren Körper weiter entdecken. Und seien wir ehrlich. Auch wenn es nichts wird mit dem Squirting. Ihr wisst zumindest dann ganz genau, wo Euer G-Punkt liegt und wie intensiv Ihr auf dessen Stimulation reagiert. Auch das ist wichtig und kann Eurer Sexualität neuen Auftrieb geben. Genießt die Stimulation - ob mit Fingern oder mit Sextoys - und macht Euch nicht so viele Gedanken um das Squirting. Wenn es passiert ist es schön, wenn nicht allerdings auch kein Weltuntergang. Wichtig ist, dass Ihr und Euer Partner zufrieden seid.

Wenn Dich das Thema Squirting gepackt hat und Du es selber oder bei Deiner Partnerin erleben möchtest, so gibt es viele Möglichkeiten dazu. In unserer Anleitung findest Du viele Tipps und Ideen, wie Du für die notwendige Stimulation sorgen kannst. Die passenden Toys und Gleitmittel erhältst Du bei Steeltoyz schnell und unkompliziert. So kannst Du das Squirting selber erleben und mit allen Sinnen genießen.

Tags: Orgasmus
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