Züchtigung: Die Lust durch Spanking

Bei praktisch allen BDSM-Praktiken spielt ein Machtgefälle zwischen den Partnern eine wichtige Rolle. Viele Partner setzen dabei auch Schmerz als Mittel der Wahl ein, um den passiven oder Bottom-Partner zu bestrafen.

Ein beliebtes Mittel zur Züchtigung ist das Spanking, also das Schlagen des Partners mit der Hand oder mit verschiedenen Werkzeugen.

Die aktive und die passive Lust am Spanking

Das Spanking kann und sollte beiden Partnern Vergnügen und Lust bereiten. Sowohl der aktiv spankende Partner als auch der gespankte Partner können dabei unterschiedliche Formen der Lust empfinden. Es gibt darunter unter anderem Sadisten und Masochisten, welche das Spanking vor allem aufgrund des Schmerzes lieben und diesen praktizieren.

Bei den meisten Menschen hingegen ist der Schmerz beim Spanking nicht der Selbstzweck, sondern nur ein Mittel. Die Dominanz beziehungsweise die Unterwerfung wird bei der körperlichen Züchtigung besonders deutlich.

Spanking_Einsteiger

Spanking in seinen verschiedenen Ausprägungen

In der Regel wird beim Spanking der Po des Partners mit Schlägen bearbeitet. Dabei wird sehr häufig die eigene Hand eingesetzt, aber auch Werkzeuge wie Paddel oder Bürsten kommen beim Spanking sehr häufig zum Einsatz.

Die einzelnen Schläge erfolgen wohl dosiert und mit Pause, sodass der zu spankende Partner diese auch vollends auskosten kann. Häufig wird der dominierte Partner vom aktiven Part dazu gezwungen die Schläge laut mitzuzählen oder um den nächsten Schlag zu bitten und zu betteln.

All dies soll die Unterwerfung verstärken und somit den Lustgewinn des Partners steigern.

Die Kraft richtig dosieren

Wenn Du ohne eigene Erfahrung als aktiver Part mit dem Spanking beginnen möchtest, solltest Du lernen Deine Kraft zu kontrollieren. Denn Schläge beim Spanking können schnell zu stark sein und den Partner oder die Partnerin überfordern. Beginne immer mit leichten Schlägen, allein schon um die Haut und die Muskulatur vorzuwärmen.

Den knallroten Po, den Du sicherlich aus dem einen oder anderen Video kennst, wirst Du so zwar nicht erreichen, dafür aber auch keine Schäden anrichten. Achte auf die Rückmeldung des passiven Partners und steigere erst dann gegebenenfalls die Intensität und Stärke.

Das gilt vor allem dann, wenn Du zum Spanking ein Werkzeug wie ein Paddel oder auch eine Haarbürste verwendest. Denn diese Werkzeuge sind in der Regel deutlich weniger nachgiebig als Deine Hand und können somit stärkere Schmerzen verursachen.

Nach dem Spanking - die Nachsorge

Egal ob als aktiver oder als passiver Part, nach dem Spanking und nach dem Ende der Sitzung solltest Du Dich um die roten Stellen am Hintern kümmern. Kühlende Creme oder auch eine kühle Dusche können schnell Linderung bringen.

Zudem können so die letzten Spuren sehr gut und relativ sicher entfernt werden. Nutze die Möglichkeit auf jeden Fall, damit Deine Haut sich auch auf die nächste Spanking-Sitzung noch wirklich freuen kann. Schließlich ist das Spanking durchaus eine Belastung und sollte nicht unterschätzt werden.

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