Der Ratgeber zur perfekten Keuschhaltung

Die Keuschhaltung ist eine beliebte Spielart im Bereich BDSM und wird sowohl von Frauen als auch von Männern sehr geschätzt. Es sind allerdings vor allem die Männer, welche durch diese Form der Behandlung zu einem besseren und erfüllteren Sexualleben gelangen und eine geringere Fixierung auf den eigentlichen Orgasmus erreichen.

Doch dazu bedarf es der externen Kontrolle durch die sogenannte Keyholderin, also die führende Dame, welche den Schlüssel für den Keuschheitskäfig kontrolliert. Denn selbst wenn der Wunsch nach einem keuschen Leben beim Mann stark ausgeprägt sein sollte, so kann es vor allem in der Anfangszeit enorm schwierig sein, dieses Vorhaben auch in die Tat umzusetzen.

Klare Aussagen und offene Gespräche

Die Entscheidung für oder wider der Keuschhaltung müssen die Partner gemeinschaftlich treffen. Wichtig ist in jedem Fall, eine solche Entscheidung nicht dem Partner zuliebe zu treffen, sondern sich mit den eigenen Wünschen und Vorstellungen klar zu positionieren. Selbst wenn sich beide Partner sicher sind, dass eine Keuschhaltung mittels Peniskäfig oder Keuschheitskäfig gewünscht ist, so kann sich dieser Wunsch im Laufe der Zeit ändern.

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Eine offene und klare Kommunikation spielt bei der Keuschhaltung des Mannes eine wichtige Rolle. Zunächst einmal sollten sich beide Partner über die Auswirkungen der Keuschhaltung im Klaren sein. Es kann beispielsweise helfen, sich Keuschhaltungs-Geschichten durchzulesen, um überhaupt eine Vorstellung von der Keuschhaltung beim Mann zu erhalten. Sind beide Partner von der Keuschhaltung beim Mann überzeugt, so kann mit dem Experiment begonnen werden. Wichtig ist, dass es zunächst in der Regel zwischen sechs und zehn Wochen dauert, ehe der Mann sich an die Keuschhaltung und das Tragen des Keuschheitskäfigs gewöhnt hat und diesen dauerhaft und regelmäßig tragen kann. Diese Zeit der Keuschhaltung beim Mann sollte als Experiment angesehen werden, bei welchem sich die Wünsche von Mann und Frau gleichermaßen verstärken oder auch verringern können.

Aller Anfang ist schwer

Wenn der Keuschheitskäfig ankommt, solltet Ihr diesen gemeinsam genauer unter die Lupe nehmen und zusammenbauen. Das Anlegen des passenden Peniskäfigs gelingt nur, wenn der Penis nicht erigiert ist. Selbst eine leichte Erektion kann das Anlegen des Peniskäfigs bereits unmöglich machen.

Mit Eiswürfeln und Gleitgel oder Vaseline lässt sich das erste Anlegen deutlich vereinfachen. Ist der Peniskäfig angelegt, sollte die Keyholderin diesen sofort verschließen und den Schlüssel an sich nehmen. So kann das Spiel mit der Lust vom ersten Augenblick an beginnen. Bei jedem Ablegen des Peniskäfigs sollten Penis und umliegendes Gewebe auf Druckstellen oder wunde Stellen untersucht werden.

Bepanthene und Vaseline helfen bei der Heilung. Bis diese ausgeheilt sind, sollte der Käfig nicht erneut angelegt werden. Die ersten Wochen dienen alleine der Eingewöhnung an den Keuschheitskäfig, so dass hier noch keine dauerhafte Kontrolle durch die Keyholderin angestrebt werden sollte.

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Die ersten ein bis drei Wochen

In dieser Phase sollst Du dich an das Gefühl des Keuschheitskäfigs gewöhnen. Die Keyholderin sollte immer für das Anlegen und Ablegen des Käfigs verantwortlich sein. Du kannst den Peniskäfig beispielsweise nach der Arbeit und am Abend tragen und Dich an das neue Gefühl gewöhnen. Versuche in dieser Zeit den Käfig mindestens vier Stunden am Stück zu tragen, so dass er für Dich beinahe alltäglich wird.

Wichtig: Einen eigenen Schlüssel für den Käfig solltest Du immer erreichbar haben. Für eine bessere Kontrolle durch die Keyholderin kann dieser beispielsweise in einem versiegelten Umschlag aufbewahrt werden. So kannst Du dich jederzeit befreien, musst Deiner Keyholderin aber auch Rede und Antwort stehen, warum Du den Käfig öffnen musstest. Somit kann die Kontrolle durch die Keyholderin weiterhin erfolgen.

Im Laufe der ersten zwei Wochen kannst Du die Tragedauer des Peniskäfigs zur Keuschhaltung immer weiter verlängern. Verlange jedoch nicht zu viel von Dir, sondern steigere die Dauer lieber langsam und kontinuierlich. Dein sexuelles Verlangen wird in dieser Zeit oftmals rasant anwachsen.

Versuche nicht zu onanieren und halte Dich von Pornos und Sex fern.

Ziel ist es erst einmal den eigenen Orgasmus aus den Gedanken zu verdrängen. Du kannst also mit der Keyholderin auch Sex haben, doch den Orgasmus sollte sie Dir verwehren. Dies ist vielfach schwierig, also konzentriere Dich vor allem auf die körperliche Nähe. Am Ende dieser Eingewöhnungszeit solltest Du den Käfig den ganzen Tag über tragen können.

So kann die Keyholderin den Käfig am Morgen anlegen und ihn Dir am Abend im Bett wieder entfernen. Du kannst gerne versuchen mit dem Peniskäfig zu schlafen, doch dies wird Dir in dieser Phase nur selten gelingen.

Wichtig: Der Keuschheitskäfig sollte stets sofort nach dem Ablegen gründlich gereinigt werden. So entsteht beim Anlegen keine Hektik und der Peniskäfig lässt sich hygienisch sauber nutzen.

Nachdem Du diese Anfangsphase überstanden hast, solltest Du gemeinsam mit der Keyholderin nochmals über den Entschluss der Keuschhaltung sprechen. Seid Ihr immer noch beide davon überzeugt, nachdem Ihr nun einen tieferen Einblick in ein solches Leben genommen habt? Wenn ja, dann steht der weiteren Entwicklung nichts mehr im Wege.

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Die nächsten zwei Wochen

Nun hast Du dich soweit an den Peniskäfig gewöhnt, dass Du ihn in der Woche jeden Tag von morgens bis abends tragen kannst. Am Wochenende solltest Du den Keuschheitskäfig im Idealfall rund um die Uhr tragen. Jetzt ist allerdings auch die Keyholderin gefragt, denn Deine körperliche und geistige Erregung ist auf dem höchsten Punkt angelangt.

Die Intimpflege und beispielsweise die Rasur sollten nur noch unter Aufsicht erfolgen, um Dir die Chance auf eine heimliche Masturbation zu nehmen. Im Laufe der zwei Wochen kannst Du die tägliche Tragedauer nun weiter erhöhen. So solltest Du am Ende der Zeit in der Lage sein den Keuschheitskäfig über mehrere Tage ununterbrochen zu tragen.

Der Käfig sollte von der Keyholderin nur morgens und abends zur Reinigung und Körperpflege abgenommen werden. Nun stehst Du über einen immer längeren Zeitraum unter Kontrolle: Ein wichtiger Schritt zur Keuschhaltung.

Wichtiges zur Keuschhaltung

Wichtig: Tease & Denial

Die Keyholderin muss und sollte es dennoch schaffen, Dein sexuelles Verlangen aufrecht zu erhalten. In dieser Phase kann mit gezielten Reizen begonnen werden. Einzig der erlösende Orgasmus kann und sollte Dir immer noch vorenthalten werden.

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Du wirst feststellen, dass Dich die Fixierung auf den eigenen Orgasmus mit der Zeit verlässt und Du eine eigene Erfüllung in der reinen Stimulation findest. Auch das Berühren der Keyholderin gewinnt eine ganz neue Qualität und wird Dir neue Wege in der Sexualität eröffnen.

Der Endspurt - die Belohnungen winken

Nach dieser Zeit ist es endlich geschafft. Die eigentliche Keuschhaltung beginnt. Du kannst den Keuschheitskäfig über mehrere Tage problemlos tragen und befindest Dich in der Hand der Keyholderin.

In dieser Phase, welche auch den erhofften Endzustand darstellt, kann Dir die Keyholderin ganz nach Ihren Wünschen zwischendurch einen Orgasmus erlauben. Dieser wird sich für Dich neu und ungewohnt anfühlen. Du ziehst nicht mehr die gleiche Erregung aus einem Orgasmus, wie es zuvor der Fall war. Es ist immer noch ein schönes Gefühl, wird aber von der Dominanz der Keyholderin dominiert.

Sie allein behält die Kontrolle über deine Ergüsse und kann diese gewähren und verweigern. Dieses dauerhafte Gefühl des "Ausgeliefert-Seins" und ein beständiges Tease & Denial werden Dich nun regelmäßig begleiten und Dein Sexualleben bereichern.

Keyholderin bei einer Keuschhaltung

Für die Keyholderinnen:

Wenn Du eine solche Verantwortung übernimmst, so solltest Du vor allem in der ersten Zeit die Kontrolle vollständig übernehmen. Nur so kannst Du verhindern, dass sich Dein Partner nicht heimlich befriedigt. Beim Anlegen und Ablegen des Keuschheitskäfigs solltest Du darüber hinaus den Partner stets auf Druckstellen oder wunde Bereiche hin untersuchen.

Dies ist wichtig, denn eine erzwungene Tragepause von längerer Dauer kann den Effekt der Keuschhaltung zunichtemachen. Ihr müsstet in diesem Fall beinahe wieder ganz von vorn beginnen.

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  • Hey, ich wollte mich auf diesem Weg einfach einmal für diesen Ratgeber bedanken.

    Mein Mann und ich hatten bisher ein ziemlich ausgeglichenes und zufriedenstellendes Sexualleben. Doch irgendwie entwickelte sich in den letzten Jahren die Lust meines Mannes deutlich stärker als meine. Ich für meinen Teil war im Bett immer schon die dominantere gewesen, während mein Mann eher leicht masochistisch veranlagt war und sich mir im Bett gerne untergeordnet hat.

    Eigentlich wollte ich nur ein paar Sextoys für uns kaufen, als ich auf diesen Ratgeber gestoßen bin. Ich muss zugeben. Das klang alles erst einmal echt befremdlich und ungewöhnlich, doch nach und nach konnte ich mich von dem Gedanken nicht mehr losreißen. Es dauerte einige Wochen, bis wir uns einig waren, dass wir die Keuschhaltung einmal ausprobieren wollen. Also haben wir uns bei Euch einfach einmal einen passenden Keuschheitskäfig geholt und ihn probiert. Das war in der Anfangszeit echt schwierig. War ich vorher von der Lust meines Partners oftmals überfordert, war nun ich es, die plötzlich ein Verlangen nach seinem besten Stück verspürte. Doch nach und nach schafften wir es, die Keuschhaltung weiter durchzuziehen. Klar gab es immer mal wieder kleinere Rückschläge, weil ich meine Lust selber nicht so kontrollieren konnte, wie ich es sollte.

    Doch mittlerweile sind wir so weit, dass mein Mann absolut von mir keuschgehalten wird und nur noch zum Schuss kommt, wenn ich das erlaube. Ich genieße es geradezu ihn zu reizen, die Keuschhaltung immer weiter zu treiben und ihn dann in seiner Qual zu sehen. Letztens haben wir es sogar geschafft, dass mein Mann ohne eine Berührung seines besten Stückes zum Orgasmus gekommen ist.

    Auch wenn ich mir die Keuschhaltung nicht vorstellen konnte, ist sie eine optimale Lösung für uns. Mein Mann bleibt sexuell angespannt und geil, während ich die volle Kontrolle über seine Erlösung habe. Selbst meine sexuellen Bedürfnisse sind in der Zeit der Keuschhaltung deutlich angestiegen.

  • Ich habe mit meinem Mann den Ratgeber ausprobiert. Was soll ich sagen, es klappt hervorragend. Am Anfang war die Keuschhaltung für Ihn noch schwierig. Aber jetzt frisst er mir aus der Hand und ist ganz anhänglich geworden. Und er freut sich, wenn ich Ihm den Keuschheitskäfig abnehme und er seinen Schwanz in die Hand nehmen darf. Am eregensten finde ich es aber, wenn er kurz vorm Orgasmus aufhören muss und ich sein Penis wieder wegschließe. Er schaut dann immer so traurig :-))
    Also probiert es einfach mal aus.

  • Der Ratgeber hat uns wirklich geholfen wie wir den richtigen Einstieg in die Keuschhaltung zu finden. Zur Zeit sind wir in der zweiten Woche der Enthaltsamkeit. Ja es klappt.
    Danke

  • Hey, ich wollte mich einfach mal für den Ratgeber bei Euch bedanken. Wir haben bereits viele Spielarten ausprobiert und sind auch schon in einem deutlich höheren Alter als die meisten der Kunden hier, wie ich schätzen würde. Leider hat sich im Laufe der Jahre unser Sexualtrieb deutlich verändert und gegenteilig entwickelt. Während meine Lust in den letzten Jahren immer mehr abgenommen hat und ich viel mehr auf die psychische Komponente abfahre, ist bei meinem Mann die körperliche Lust noch immer ungebrochen. Zum Glück haben wir schon früh erkannt, dass wir beide eine gewisse SM-Lust haben und ich eher aktiv und mein Mann eher passiv eingestellt sind.

    Ich habe einfach einmal versucht dem Ratgeber hier zu folgen und meinen Mann langsam aber sicher an die Keuschhaltung zu gewöhnen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten klappt das schon ganz gut. Er jammert zwar öfter, dass er jetzt nicht mal mehr selber seinen Spaß haben darf, aber dafür sind die Gelegenheiten, wenn ich Ihn benutze oder ihn einfach aus seinem Keuschheitskäfig befreie umso schöner. Es steigert tatsächlich meine Lust, wenn ich sehe, wie einfach ich seine Lust kontrollieren kann. Muss mich da einer Vorschreiberin anschließen. Wenn er sich selber befriedigen darf und ich ihm kurz vor dem Höhepunkt den Käfig anlege, dann ist das ein Wahnsinnsgefühl. Manchmal steigert das dann so meine Lust, dass ich ihn ein paar Stunden schmoren lasse und mich dann selber um sein bestes Stück kümmere. Er ist bei diesen seltenen Gelegenheiten sehr achtsam geworden und geht viel besser auf mich ein.

  • Ich lebe mit meinem Mann in einer cuckold Beziehung und er wird jetzt seit einem Jahr keusch gehalten mit einem Peniskäfig. Als cucki ist er glücklich mich dabei zu beobachten wie mich mein Liebhaber zu ungeahnten Höhepunkten fickt und er darf uns dabei verschlossen zusehen.
    Wenn er brav war darf er mich dann sauberlecken, Höhepunkte werden im verwehrt, allerdings wird er alle zwei Monate von mir abgemolken ohne Orgasmus nur mit Samenerguss, so wie es sich für einen cucki gehört, dafür darf er erleben wie gerne und intensiv mein Liebhaber in mir kommt.
    Ohne keusch Haltung wäre das nicht möglich gewesen und für alle äußerst befriedigend

  • Keuschhaltung fixiert einen Mann auf seine Partnerin, es gibt preiswerte KGs aus Edelstahl mit integrierten Schloss, der Käfig sollte den Penis im normalzustand locker umschliessen. Da schon die Erektion schmerzhaft ist, lernt Mann, dass jede sexuelle Eregung nur mit seiner Partnerin möglich ist. Als Frau sollte man es auf jeden Fall ausprobieren einfach spielerisch anfangen.